Was ist Triest?

Triest ist das erste gemeinsame Programm von Stipsits und Rubey. Es wurde 2012 mit dem österreichischen Kabarettpreis ausgezeichnet.Bild (c) Ingo Pertramer

PRESSETEXT
Im Hafen von Triest sticht der Luxusdampfer „Bloody Mary“ Richtung Tunesien in See. Neben den gewöhnlichen Passagieren befindet sich auch ein Filmteam des ORF, mit dem Vorhaben, den Zweiteiler „Die letzten Sonnenstrahlen des Glücks“, mit Christiane Hörbiger, Harald Krassnitzer und Manuel Rubey zu drehen, an Bord. Da den Passagieren durch die Filmaufnahmen Unannehmlichkeiten entstehen könnten, kam dem Reiseveranstalter die Idee, zur allgemeinen Auflockerung, einen Kabarettisten als Mitternachtseinlage zu engagieren. Nachdem Lukas Resetarits und Josef Hader kein Interesse an dem Projekt zeigten, konnte man zumindest einen Teilerfolg verbuchen und das „ewige Talent“ Thomas Stipsits exklusiv verpflichten. Oder war doch alles ganz anders? Eine zufällige Begegnung führt zu den wesentlichen Fragen...Was ist der Unterschied zwischen Wirklichkeit und Realität? Wo fängt Verrücktheit an? Stimmt es, dass wir 200 mal pro Tag lügen? Stellen wir uns nicht alle besser dar als wir sind, weil wir geliebt werden wollen? Hat es sich unsere Elterngeneration mit ihren Lebensweisheiten („ein echter Indianer kennt keinen Schmerz“ und Ähnlichem) nicht doch zu einfach gemacht? Ist nicht eigentlich alles etwas komplexer? Was ist eine Freundschaft wert? Zwei Männer auf der Reling teilen ein Schicksal und müssen letztendlich feststellen: Nichts ist lächerlicher als der Versuch der Kontrolle. Und warum dieser rote Koffer?

PRESSESTIMMEN:
"Besser geht's nicht."
FALTER

"WAHNSINN AUF DÜNNEM EIS
Thomas Stipsits und Manuel Rubey brillieren mit ihrem Duo "Triest."
Wien - 1991 träumten zwei junge Männer von Indien. Zwei Jahrzehnte später stechen zwei Nachfolger von Triest aus in See.
Prallelen und Bezüge gibt es, abgesehen von Ortsangaben als Titel, zuhauf: Alfred Dorfer und Josef Hader verkörperten in Indien recht konträre Typen, die, zu einer Zwangsgemeinschaft verurteilt, allmählich engste Freunde werden. Was für die beiden das Auto war, ist für Thomas Stipsits und Manuel Rubey die ziemlich enge Schiffskabine: sie müssen sich diese aus Platzmangel teilen. Und so sitzen sie zunächst missmutig, nebeneinander auf dem Doppelbett.
Stipsits/Rubey erweisen Indien, mit dem Hader und Dorfer das Kabarett in Österreich erneuerten gleich mehrfach Referenz: Irgendwann wird der klassische Dorferspruch "Danke, ganz lieb" zitiert und Hader höchstpersönlich spricht gegen Schluss einen wichtigen Part aus dem Off.
Triest ist aber, auch wenn erneut die Themen Männerfreundschaft und Krankheit abgehandelt werden, keine Kopie. Vor allem mit den Mitteln des Slapstick und der Pantomime werden Maßstäbe in Bezug auf Tempo, Choreographie und Synchronisation gesetzt.
An Board des Luxusdampfers Bloody Mary befindet sich neben den Passagieren auch ein Filmteam des ORF, das den Zweiteiler Die letzten Sonnenstrahlen des Glücks mit Christiane Hörbiger, Harald Krassnitzer und Falco Darsteller Rubey dreht. Und Stipsits, das ewige Talent, hat das Unterhaltungsprogramm zu bestreiten. Natürlich könnten einem gleich Zweifel aufkommen, weil kein Traumschiff-Verschnitt, sondern ein gewohnter Kostümschinken produziert wird. Von Stipsits ist man aber absurde Ausgangssituationen gewohnt. Man aktzeptiert daher auch diesen Plot, ohne ihn auf seine Plausibilät hin ab zu klopfen.
Und man genießt den Wahnsinn, auf den sich Rubey/Stipsits einlassen. Immer wieder stellen sie Fallen - sich selbst und auch dem Publikum. Sie brechen mehrfach Grenzen auf, etwa wenn sie, überfordert von den Tonzuspielungen, zu denen sie agieren, den Techniker anschreien. Ist das Absicht? Oder Improvisation? Gehören die Hänger zur Dramaturgie? Realität und Fiktion vermischen sich gleich auf mehreren Ebenen. Die Pause stellt einen echten Bruch dar. Nach dieser fällt Triest ein wenig zur - wenngleich großartigen - Nummernrevue ab. Aber die beiden Komiker, die eine Vielzahl von Figuren verkörpern, regen nebenbei auch zum Nachdenken an. Man bewege sich auf dünnem Eis, heißt es einmal. Wenn man Glück hat, bricht es erst sehr spät ein. Stipsits/Rubey ist ein Wurf geglückt. Chapeau!"
Thomas Trenkler, DER STANDARD

"RASANTE KREUZFAHRT DURCH DIE ÖSTERREICHISCHE SEELE
Thomas Stipsits und Manuel Rubey toben sich im Kabarettprogramm "Triest" vorbildlich aus: Schauspielkunst, gutes Timing und die richtige Chemie fügen sich zu einem herrlich verrückten Stück zusammen.
Und am Ende sitzt man baff da. Zwei Stunden, zwei Mann auf der Bühne, unzählige Wendungen der Geschichte. Am Freitag hatte Triest mit Manuel Rubey und Thomas Stipsits im Wiener Stadtsaal Premiere, und am Ende würde man gerne alles noch einmal von vorne sehen: Um zu kontrollieren, ob tatsächlich alles so war, wie es am Schluss dargestellt wird. So ging es einem auch nach Filmen wie "Fight Club", oder "The Sixth Sense" - vielleicht kommt einem die Film Assoziation auch deshalb, weil Rubey und Stipsits in einer Nummer 40 Filme in vier Minuten nacherzählen. Waren "Fight Club",  "The Sixth Sense"  oder "Einer flog über das Kukucksnest"dabei? Waren es 40 Filmzitate? Und echt vier Minuten?
Doch das nur nebenbei, die eigentlichen Fragen dieses exzellenten Stücks sind: Wo liegt die Grenze zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit? Wer sind die wirklichen Freunde? Leben Filmstars und Kleinkünstler tatsächlich in verschiedenen Welten? Beherrschen Gier und Gefallsucht die Welt? Das Setting beginnt auf einem Kreuzfahrtschiff (nach bolivianischen Sicherheitsvorschriften), auf dem sie der gehetzte und zerrissene Filmschauspieler Rubey (ganz in schwarz) und der leicht zufrieden zu stellende Kabarettist Stipsits (ganz in weiß) eine enge Kabine teilen müssen; fast so wie Herr Müller-Lüdenscheidt und Dr. Klöbner ein Badezimmer in Loriots Fantasie. Was an der restlichen Geschichte Fantasie und was (gespielte) Wirklichkeit ist, bleibt oft dem Zuseher überlassen.
Es wimmelt in dieser Tragikomödie in zwei Akten an Referenzen: Verbindungen zur internationalen Filmwelt und zum österreichischn Film- und TV-Geschehen werden ebenso satirisch verarbeitet, wie die Ehrerbietung an den König des heimischen Kabaretts (Josef Hader spricht als Stimme aus dem Off teils mit) - und auch Referenzen auf die eigene Bühnen-  und Leinwandvergangenheit scheuen die jungen Schauspieler nicht. Dazu wimmelt es an Figuren auf dem Kreuzfahrtschiff: Sie werden rasant und wunderbar getimed eingeführt, jeder spielt mal jeden.
Dabei zeigen Stipsits und Rubey ihre Wandlungsfähigkeit, klassische österreichische Charaktere werden durch Überzeichnung aufgeblattelt, sogar tiefe Wuchteln kommen charmant rüber. Auch das Zusammenspiel mit der Technik (Christian Stipsits) kann begeistern - und für Lacher sorgen: Jede pantomimisch geöffnete Türe wird akustisch untermalt; klappt es einmal nicht, wird ein Fake-Streit mit dem Techniker angezettelt.
Und plötzlich wird eine Schiffskatastrophe angedeutet, dann ist nach der Pause alles anders. Nicht nur haben Stipsits und Rubey Gewand gewechselt, sie befinden sich im Irrenhaus: Hier gibt es Platz für klassisches Nummernkabarett - doch jede Nummer wir in das Setting eingebettet, sodass es weiterhin eine kohärente Geschichte bleibt: mit dem Highlight, dass die beiden sogar ein Austropop-Medley in ein Gespräch über Leben und Depression derart einweben, dass die Unmöglichkeit möglich erscheint, dass Menschen sich singend unterhalten. Wieder auch so eine Referenz: Erfolgreiche US-Serien produzieren ja auch Musical-Episoden.
Gesang ist dem ehemaligen Mitglied von "Mondscheiner" Rubey und dem stets mit Gitarre auftretenden Stipsits ohnenhin wichtig, auch in allen musikalischen Einlagen ergänzen sich die zwei Burschen in "Triest" vorbildlich. Sie erzählen in Interviews über ihre (doch überraschend gestartete) Bühnenzusammenarbeit von "Schicksalsbegegnung und der "richtigen Chemie". Dem kann das Publikum sicher zustimmen. Der Jubel am Premierenabend war groß. Bleibt nur noch eine Frage: Was hat Stefanie Werger mit all dem zu tun?"
Veronika Schmidt, DIE PRESSE

"WIE MAN SPIELEN SOLL: DAS PAAR DER SAISON
Der Kabarettist Thomas Stipsits und der Schauspieler Manuel Rubey haben sich bei den Dreharbeiten zu David Schalkos Film "Wie man leben soll" angefreundet. Ihr daraus resultierendes Programm "Triest" ist derzeit die begehrteste Aktie auf dem Wiener Kabarettmarkt - im Stadtsaal werden Reservierungen für April entgegengenommen, bis dahin ist alles ausverkauft. Der Run ist berechtigt, der Abend macht wirklich viel Spass. Die beiden Herren spielen ganze Szenen in Austropop Liedzeilen, erzählen ein ganzes Leben in leeren Phrasen und verraten vor dem Einschlafen ihre intimsten Geheimnisse. Stipsits ist eine Rampensau und trotzdem sehr sympathisch; Rubey kämpft um seinen Platz, ohne sich dabei zu verkrampfen. Ein tolles Paar."
Wolfgang Kralicek, FALTER

"ALLES WIRD ANDERS BLEIBEN
Gnadenlos persönlich: Thomas Stipsits und Manuel Rubey gaben im Stadttheater Leoben die Vorpremiere ihres Kabarettprogramms "Triest". Nichts ist so, wie es auf den ersten kurzen Blick scheint. Alles wird anders bleiben. Schwarz wird zu Weiß und umgekehrt. Der behandelnde Arzt ist in Wahrheit der Patient. Sein Schützling tatsächlich klar im Kopf.
Stipsits und Rubey entkernen in ihrem neuen Programm das menschliche Wesen bis zur bloßen Nacktheit. Ungeschönt, unverbrämt, schonungslos. Wo die Wahrheit liegt, bleibt bei der restlos ausverkauften Vorpremiere im Stadttheater Leoben letztlich jedem Einzelnen selbst überlassen. Gut so. Stipsits und Rubey haben sich gefunden und sind kongeniale Bühnenpartner. Sie harmonieren perfekt und lassen schon zum Start ihres brandaktuellen Programms das fruchtbare Potential erahnen, das sie mit Sicherheit noch ernten werden. Sie sind herrlich respektlos, felsenfest zeitlos, mit ihrer eigenen Person gnadenlos, manchmal atemlos, aber niemals tonlos. Die musikalischen Dialoge sind eine Wucht. Tosende Applaus fuhren die beiden im Stadttheater ein. Zu Recht."
Andreas Schöberl, KLEINE ZEITUNG

"AUF DEM NARRENSCHIFF DES LEBENS
Thomas Stipsits und Manuel Rubey spielen sich in "Triest" um den Verstand. Innsbruck – Das Leben ist wie ein ÖVPler auf der Love Parade. Komisch. Oder wie Hodenkrebs mit 27. Gemein. Aber das Leben ist auch wie eine Wiese, die nach Kindheit riecht. Oder wie die Erinnerung an jene Nächte, in denen einen der Papa vor den Albtraum-Dämonen rettete. Zauberhaft und schön. Wenn Thomas Stipsits und Manuel Rubey in ihrem Zwei-Mann-Stück „Triest – Sehnsucht nach Florenz“ singend über den Sinn des Lebens fabulieren, dann liegen Lachen und Weinen ganz nah beieinander, dann gibt‘s kein Schwarz und kein Weiß, sondern nur die Kombination daraus. Und die ist nicht grau, sondern schlau. Wie das kongeniale Kabarett-Debüt des Duos, das auf der Bühne mit seinen Schwächen spielt und seine Stärken durch den Kakao zieht. Oder ist‘s umgekehrt? Unklar bleibt auch, ob es das Kreuzfahrtschiff „Bloody Mary, auf das es Stipsits und Rubey verschlägt, überhaupt gibt. Realität und Fiktion verschwimmen zusehends, am Ende gibt‘s Valium statt Wellengang und Borderline statt Bordprogramm. Willkommen auf dem Narrenschiff, das sich Leben nennt. Doch bis beim durchgeknallten Finale niemand mehr bei Sinnen ist, beweisen sich „das ewige Talent“ (Stipsits) und „der Waldorf-Schüler, der mal Falco war“ (Rubey), als irre gute Schauspieler, die mühelos von einem Charakter in den nächsten switchen und sichtlich Spaß daran haben, ihrer schizophrenen Ader freien Lauf zu lassen. Nebenbei beweisen sie beim Recyceln alter Austro-Hadern echte Popstar-Qualitäten. Und wenn Josef Hader da aus dem Off „Danke“ tönt, möchte man sich nur anschließen und „Es war mir ein Volksfest“ brüllen. Lässt‘s dann aber doch bleiben und summt stattdessen Steffi Wergers Liebeskummer-Hymne „Sehnsucht nach Florenz“ mit. Ach, Ricardo. Einen Wermutstropfen gibt‘s bei „Triest“ dann aber doch. In Tirol wird das kabarettistische Meisterwerk vorerst nicht mehr gezeigt. Schade – aber vielleicht strandet die „Bloody Mary“ ja doch mal wieder in der Gegend. Überbordende Freude wäre garantiert."
Christiane Fasching, TIROLER TAGESZEITUNG

Platz 1 der KURIER Kleinkunstjahrescharts 2011 vor Thomas Maurer und Gunkl.

"...Kabarettist Thomas Stipsits und Schauspieler Manuel Rubey brillieren als Duo mit ihrem Programm "Triest" im Wiener Stadtsaal...Zum Tränen lachen...Da wimmelt es nur so von eigentümlichen Figuren...Das alles hat Tempo und Charme. Beide hüpfen wie selbstverständlich in Sekundenschnelle von einer Rolle in die nächste, zeichnen akkurat die verschiedensten Typen... 4,5 von 5 Sternen."
Werner Rosenberger, KURIER

"SEHNSUCHT NACH FLORENZ
Überraschungen sind doch das Schönste. Wenn ein Publikumsliebling unter den heimischen Kabarettisten aus Freundschaft und Freude zusammen mit einem bislang vorrangig als Schauspieler und Musiker in Erscheinung getretenen Falco-Film-Darsteller ein Programm mit dem ergebnisoffenen Titel „Triest“ schreibt und spielt, kann doch niemand ahnen, dass dabei ein ebenso spaßiges wie berührendes, sensationell gelungenes Stück Kleinkunstgeschichte herauskommt. Sehr super ! So sehr man auch die Kirche im Dorf lässt. Das sei mal festgehalten für alle, die nur den ersten Absatz lesen.
Thomas Stipsits und Manuel Rubey verkörpern in ihrem Duo-Debut (Regie : Andi Peichl) das Personal und die Passagiere eines Kreuzfahrtschiffs mit dem schönen Namen „Bloody Mary“, an dessen Bord gerade ein Film mit dem nicht minder schönen Namen „Die letzten Sonnenstrahlen des Glücks“ gedreht werden soll. In den Hauptrollen : Harald Krassnitzer und Christiane Hörbiger. Wer sonst ? Die beiden zentralen Figuren von „Triest“ sind allerdings Stipsits und Rubey selbst. Ersterer ist als Bord-Entertainer, zweiterer als Film-Nebendarsteller angeheuert worden. Und sie müssen sich eine enge Kabine teilen. Soweit die idealen Voraussetzungen für jede Menge Situationskomik und eine abwechslungsreiche Parade absurd-komischer Szenen und Charaktere, bei denen auch die Selbstironie und Insider-Anekdoten nicht zu kurz kommen. Nicht unwesentlich zu der Wirksamkeit der gewitzten Mono- und Dialoge trägt das exakte Zusammenspiel mit der Tontechnik bei. Christian Stipsits – der kleine Bruder der unverändert entwaffnend lausbübischen Rampensau – sorgt am Mischpult für den Soundtrack zum Geschehen und die akustische Illustration der pantomimisch angedeuteten Requisiten. Das macht Spaß. Vor allem, wenn in der Geschwindigkeit mal ein falsches Geräusch zugespielt wird. Dann können dann sowohl Stipsits als auch Rubey ihrer sympathischen Spontaneität freien Lauf lassen. Aber sonst ? Mit einer in der Kleinkunstszene eher unüblichen, ja fast schon unheimlichen Perfektion und Präzision setzen sie ihre Geschichte in Szene. Pointe für Pointe. Ganz locker. Da steckt so viel Arbeit dahinter ! Da sitzt man dann als professioneller Beobachter des tadellosen Bühnengeschehens in der Pause mit Kollegen da, und geniert sich fast schon ein wenig dafür, dass man den einen oder anderen Mangel im Programm sucht : Ja, die Männer-Unterhaltung im Doppelbett hätte ein wenig kürzer sein können. Da geht die Spannung doch ein wenig verloren. Genau. Und die witzige Dreharbeiten-Szene mit dem Hampelmann von Regisseur verträgt auch noch ein paar Streichungen. Ist der Georg Friedrich schon bekannt genug für eine Parodie ? Blablabla. Widerlich in Wahrheit. Meckern auf höchstem Niveau halt. Und was machen Stipsits und Rubey, diese beiden großartigen Schelme ? Das einzig richtige : Sie setzen eine zweite Hälfte drauf, die jeden Kritiker zum Verstummen bringt. Zuerst ein Knalleffekt. Dann ein teils musikalisches, originelles Nummern-Potpurri – u.a. mit einem Dialog aus Filmzitaten, Dracula auf Wohnungssuche und einer ganzen Lebensgeschichte nur aus dummen Sprüchen und altbekannten Lebensweisheiten. Das ist alles nicht nur saukomisch, sondern – wenn man so will –auch im Kontext der Geschichte absolut gerechtfertigt. Und dann kommt noch das Finale. Und was für eines ! Meine Herren ! Über die Story der zweiten Halbzeit sollte ja eigentlich nichts verraten werden. Nur so viel vielleicht : Wann waren Sie im Kabarett das letzte Mal zu Tränen gerührt ? Und kein einziger Ruf nach Zugabe. Jeder hat’s verstanden. Brillante Arbeit, große Kunst, beste Unterhaltung. Glückwunsch & Danke!"
Peter Blau, KABARETT.AT

"MEHR FREUDE GEHT FAST NICHT
Thomas Stipsits und Manuel Rubey bescherten dem Seelax-Festival einen weiteren Erfolg.
Alles andere als ein bis zum letzten Stehplatz gefülltes Freudenhaus wäre gar nicht denkbar gewesen. Stipsits udn Rueby gastierten Samstag Abend beim Seelax Festival in Bregenz und wurden den Erwartungen mehr als gerecht. Dass das zelt im plüschigen Varietéstil kurzerhand zum Kreuzfahrtschiff umfunktioniert wurde, ist dem Programm "Triest" zu verdanken, das den vorwiegend als Komiker bekannten Stipsits mit dem bislnag vorallem als Musiker und Schauspieler tätigen Rubey zusammenführte. Das angestammte Metier braucht der Falco Darsteller, der einst auch am Vorarlberger Landestheater gastierte, nicht zu verlassen, denn das erwähnte Schiff ist nur das Podium, auf dem die beiden genial, witzig und mit ungemein raschem Rollenwechsel die Eitelkeiten im Showbusiness sezieren. Mehr Freude und Sponatnität geht fast nicht..."
Christa Dietrich, VORARLBERGER NACHRICHTEN

"ZWEI HIMMELHUNDE IM SHOW-FEGEFEUER...
Großer Jubel und viel Applaus bei der gestrigen Premiere im Wiener Stadtsaal. Ein ganzes Jahr werden Thomas Stipsits und Manuel Rubey mit "Triest" und ihrem geheimnißvollen kleinen roten Koffer auf Tournee sein. Es dürfte ein erfolgreiches Jahr werden."
Wolfgang Huber-Lang, APA

DAS LEBEN IST MEHR ALS NUR SCHWARZ-WEISS
"...Was Stipsits und Rubey aus dieser fiktiven Ausgangssituation im Laufe von zwei Stunden machen, ist schlicht atemberaubend, und zwar in schauspielerischer, komödiantischer, kabarettistischer, dramaturgischer – ach, einfach in jeder Hinsicht. Mit schierer Lust stürzen sie sich in ein Abenteuer, das vordergründig an Bord spielt, eigentlich aber das Leben selbst ist, das einem wie die „Triest“-Geschichte immer wieder durch die Finger schlüpft, gerade dann, wenn man meinte, es liefe gerade in geregelten Bahnen. Nichts ist nur schwarz-weiß, weswegen Stipsits und Rubey ja auch ihr Outfit wechseln, Lachen und Weinen liegen eng beieinander, nie weiß man, wohin die Reise führt und am Ende ist sowieso alles ganz anders als gedacht.
Ab und zu werden Erinnerungen an das berühmte Programm „Indien“ von Josef Hader und Alfred Dorfer wach, schlichtweg genial sind die Exkurse in die Welt des Cinemas, des Austropop und in die Abteilung „dümmste Sprüche der Welt“. Wohlig vermischen sich einerseits Realität und Fiktion, werden andererseits spontane Regieanweisungen, örtliche Gegebenheiten und „die Doris“ aus dem Publikum mit eingebunden, als gehörten sie fest zum Programm. Dass man nie mit letzter Sicherheit weiß, was geplant ist und was improvisiert, erhöht die Spannung zusätzlich.
Immens wichtig ist bei dieser Produktion der Mann am Mischpult, in diesem Fall Christian Stipsits, der jede Kleinigkeit auf der Bühne meisterlich mit Ton- und Lichteffekten begleitet, während die beiden Darsteller in rasendem Tempo wie selbstverständlich in unzählige Rollen schlüpfen, vor Komik und Spiellust nur so sprühen und sich die Szenerie wieder mal schlagartig ändert. Und das Publikum? – Das lacht sich schier krumm bei all den inhaltlichen Absurditäten, wunderschön ausgespielten Skurrilitäten und grotesken Szenen, ist einerseits gerührt, vergießt andererseits Lachtränen und steckt sogar die beiden Akteure auf der Bühne damit an. – „Triest“ ist eine Reise wert. Und dieses Stück baldmöglichst eine Wiederholung!"
Karl Leitner, DONAUKURIER

Was Stipsits und Rubey aus dieser fiktiven Ausgangssituation im Laufe von zwei Stunden machen, ist schlicht atemberaubend, und zwar in schauspielerischer, komödiantischer, kabarettistischer, dramaturgischer – ach, einfach in jeder Hinsicht. Mit schierer Lust stürzen sie sich in ein Abenteuer, das vordergründig an Bord spielt, eigentlich aber das Leben selbst ist, das einem wie die „Triest“-Geschichte immer wieder durch die Finger schlüpft, gerade dann, wenn man meinte, es liefe gerade in geregelten Bahnen. Nichts ist nur schwarz-weiß, weswegen Stipsits und Rubey ja auch ihr Outfit wechseln, Lachen und Weinen liegen eng beieinander, nie weiß man, wohin die Reise führt und am Ende ist sowieso alles ganz anders als gedacht.

Ab und zu werden Erinnerungen an das berühmte Programm „Indien“ von Josef Hader und Alfred Dorfer wach, schlichtweg genial sind die Exkurse in die Welt des Cinemas, des Austropop und in die Abteilung „dümmste Sprüche der Welt“. Wohlig vermischen sich einerseits Realität und Fiktion, werden andererseits spontane Regieanweisungen, örtliche Gegebenheiten und „die Doris“ aus dem Publikum mit eingebunden, als gehörten sie fest zum Programm. Dass man nie mit letzter Sicherheit weiß, was geplant ist und was improvisiert, erhöht die Spannung zusätzlich.

Immens wichtig ist bei dieser Produktion der Mann am Mischpult, in diesem Fall Christian Stipsits, der jede Kleinigkeit auf der Bühne meisterlich mit Ton- und Lichteffekten begleitet, während die beiden Darsteller in rasendem Tempo wie selbstverständlich in unzählige Rollen schlüpfen, vor Komik und Spiellust nur so sprühen und sich die Szenerie wieder mal schlagartig ändert. Und das Publikum? – Das lacht sich schier krumm bei all den inhaltlichen Absurditäten, wunderschön ausgespielten Skurrilitäten und grotesken Szenen, ist einerseits gerührt, vergießt andererseits Lachtränen und steckt sogar die beiden Akteure auf der Bühne damit an. – „Triest“ ist eine Reise wert. Und dieses Stück baldmöglichst eine Wiederholung!

Ingolstadt: Kabarettist Thomas Stipsits und Schauspieler Manuel Rubey begeistern mit "Triest" in der Ingolstädter Neuen Welt - Lesen Sie mehr auf:
http://www.donaukurier.de/nachrichten/kultur/Ingolstadt-Das-Leben-ist-mehr-als-nur-schwarz-weiss;art598,3065361#plx1922539918
Was Stipsits und Rubey aus dieser fiktiven Ausgangssituation im Laufe von zwei Stunden machen, ist schlicht atemberaubend, und zwar in schauspielerischer, komödiantischer, kabarettistischer, dramaturgischer – ach, einfach in jeder Hinsicht. Mit schierer Lust stürzen sie sich in ein Abenteuer, das vordergründig an Bord spielt, eigentlich aber das Leben selbst ist, das einem wie die „Triest“-Geschichte immer wieder durch die Finger schlüpft, gerade dann, wenn man meinte, es liefe gerade in geregelten Bahnen. Nichts ist nur schwarz-weiß, weswegen Stipsits und Rubey ja auch ihr Outfit wechseln, Lachen und Weinen liegen eng beieinander, nie weiß man, wohin die Reise führt und am Ende ist sowieso alles ganz anders als gedacht.

Ab und zu werden Erinnerungen an das berühmte Programm „Indien“ von Josef Hader und Alfred Dorfer wach, schlichtweg genial sind die Exkurse in die Welt des Cinemas, des Austropop und in die Abteilung „dümmste Sprüche der Welt“. Wohlig vermischen sich einerseits Realität und Fiktion, werden andererseits spontane Regieanweisungen, örtliche Gegebenheiten und „die Doris“ aus dem Publikum mit eingebunden, als gehörten sie fest zum Programm. Dass man nie mit letzter Sicherheit weiß, was geplant ist und was improvisiert, erhöht die Spannung zusätzlich.

Immens wichtig ist bei dieser Produktion der Mann am Mischpult, in diesem Fall Christian Stipsits, der jede Kleinigkeit auf der Bühne meisterlich mit Ton- und Lichteffekten begleitet, während die beiden Darsteller in rasendem Tempo wie selbstverständlich in unzählige Rollen schlüpfen, vor Komik und Spiellust nur so sprühen und sich die Szenerie wieder mal schlagartig ändert. Und das Publikum? – Das lacht sich schier krumm bei all den inhaltlichen Absurditäten, wunderschön ausgespielten Skurrilitäten und grotesken Szenen, ist einerseits gerührt, vergießt andererseits Lachtränen und steckt sogar die beiden Akteure auf der Bühne damit an. – „Triest“ ist eine Reise wert. Und dieses Stück baldmöglichst eine Wiederholung!

Ingolstadt: Kabarettist Thomas Stipsits und Schauspieler Manuel Rubey begeistern mit "Triest" in der Ingolstädter Neuen Welt - Lesen Sie mehr auf:
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Bild (c) Ingo Pertramer